Pressemappe
Besuch des Interkulturellen Begegnungszentrums in Görlitz
Beinahe schon eine Tradition, der alljährliche Besuch zum Zuckerfest im islamischen
Begegnungszentrum. Freundlich empfangen uns auch in diesem Jahr die Menschen in dem
Gebetsraum und erzählen uns von den fünf Säulen des Islam, dem Propheten Mohamed, dem Koran,
dem Ramadan mit dem Zuckerfest am Ende und vieles mehr über ihre Religion. Schon ganz
besonders schön anzusehen, wenn auch keine Moschee, ist der Gebetsraum. Teppiche bedecken den
gesamten Boden, die Suren sind angeschrieben und alles scheint, als ob gleich viele Menschen zum
Gebet hineinströmen würden.
Auch in diesem Jahr besuchten auf Einladung zwei Klassen das Interkulturelle Begegnungszentrum zum Zuckerfest am Ende des Ramadan.
Aber was ist denn nun der Ramadan und das Zuckerfest?
Der Ramadan ist für Musliminnen und Muslime weltweit eine besondere und bedeutende Zeit. Er
ist der neunte Monat des islamischen Mondkalenders und steht im Zeichen von Besinnung,
Gemeinschaft und Nächstenliebe.Während dieser Zeit fasten gläubige Muslime täglich von der
Morgendämmerung bis zum Sonnenuntergang. Das bedeutet, dass sie in diesen Stunden weder
essen noch trinken. Doch der Ramadan ist weit mehr als nur Verzicht: Er lädt dazu ein, innezuhalten,
über das eigene Handeln nachzudenken und sich stärker auf Mitmenschen und den Glauben zu
konzentrieren.
Ein wichtiger Bestandteil des Ramadan ist das gemeinsame Fastenbrechen am Abend, das oft im
Kreis von Familie, Freunden oder auch in Begegnungszentren stattfindet. Dabei spielt das
Miteinander eine große Rolle.Viele Menschen nutzen die Gelegenheit, um andere einzuladen und
Gemeinschaft zu erleben.
Den Abschluss des Ramadan bildet das sogenannte Zuckerfest (arabisch: Eid al-Fitr). Es ist eines der
wichtigsten Feste im Islam und wird über mehrere Tage gefeiert. Der Name „Zuckerfest verweist
auf die vielen süßen Speisen, die traditionell zubereitet und miteinander geteilt werden. Doch im
Mittelpunkt stehen vor allem Dankbarkeit, Freude und das Zusammensein. Menschen besuchen
Verwandte und Freunde, beschenken Kinder und denken auch an Bedürftige, indem sie spenden.
Das Zuckerfest ist somit nicht nur ein fröhlicher Abschluss einer intensiven Zeit, sondern auch ein
Ausdruck von Zusammenhalt, Großzügigkeit und gegenseitigem Respekt.
M. Sultan
Jugendpressetag im Sächsischen Landtag
Am 20. April folgten einige Schülerinnen und Schüler der Schülerzeitung dem Angebot der
Jugendpresse Sachsen e.V. und fuhren zum Jugendpressetag in den Sächsischen Landtag. Ein volles
Programm erwartete die Schüler dort. Viele andere Schüler verschiedener Schülerzeitungen aus
ganz Sachsen folgten dieser Einladung ebenfalls, so dass auch ein gegenseitiges Kennenlernen mit den
Fragen „Welche Medien nutzt ihr?“, „Wie viele Schüler arbeiten an euren Zeitungen mit?“ und
„Welchen Themen widmet ihr euch?“ ausgetauscht wurden.
Direkt im ersten Programmpunkt war Alexander Dierks, Präsident des Sächsischen Landtages zu
Gast. Er stellte sich den Fragen und beantwortete Fragen zum jetzigen Bildungssystem, zu seinen
Aufgaben im Landtag, seit wann er in der Politik ist und in welcher Partei eigentlich. Direkt
anschließend gab es einen wunderbaren Austausch mit vielen wertvollen Ratschlägen und
Erfahrungen aus dem Berufsleben eines am Landtag tätigen Journalisten. Den Vormittag rundete ein
Workshop zur Erstellung crossmedialer Beiträge ab, die zu ersten Beiträgen und Texten führten.
Nach dem Mittag nahmen die Schülerinnen und Schüler an einer Führung durch den Sächsischen
Landtag teil und erlebten – für den ein oder anderen sicher zum ersten Mal – ein echte
Pressekonferenz mit den Politikerinnen Iris Firmelich von der CDU und Claudia Maiche, sie ist seit
2014 in der Partei Die Grünen aktiv.


Mit der Schülerzeitung unterwegs…
In diesem Schuljahr waren die Schülerinnen und Schüler der Schülerzeitung wieder bei interessanten Veranstaltungen dabei.
Der Besuch der Leipziger Buchmesse ist dabei ja bereits seit ein paar Jahren fest im Programm eingeplant. Lesen Sie hier einen kurzen Ausschnitt aus einem Schülerbericht:
„Was diesmal besonders spannend war, waren die Live-Gespräche auf den Bühnen. Dort saßen verschiedene Leute zusammen und haben über aktuelle Themen diskutiert. Ein Beispiel war das Thema Pazifismus, also ob Gewalt wirklich jemals eine Lösung sein kann oder nicht. Es war interessant zu sehen, wie unterschiedlich die Meinungen waren und wie die Leute ihre Argumente begründet haben. Man konnte einfach stehen bleiben, zuhören und sich selbst eine Meinung bilden. Auch die Lesungen waren richtig gut. Wenn Autoren ihre eigenen Texte
und Bücher
vorlesen und erzählen, wie sie auf ihre Ideen gekommen sind, wirkt das viel persönlicher. Man merkt dabei, dass hinter jedem Buch viel mehr steckt, als man zuerst denkt.“

